Über uns


Die MENSCHEN im Puppen-Theater
Dirk Nowakowski + Heinz von Neuenstein + Niko Vakalakis
Elly von Neuenstein + Otto Barth + Anna von Neuenstein
Das Mondschaf UND Unser Publikum

Dirk Nowakowski, der über Deutschlands Grenzen hinaus bekannte Erzähler, kam im Jahr 1992 zum Team des Puppentheaters. Sein Interesse war weitgefächert: neben dem Puppenspiel lag und liegt sein Augenmerk stets auf dem Gestalten von Bühnenbild und Figuren sowie der Ausgestaltung von Werbung und der Programm-Flyer. Nicht zum ersten Male zeichnete er für die Ausstattung einer Inszenierung der mannheimer puppenspiele verantwortlich, letztmals im Jahr 2013 bei den Bremer Stadtmusikanten. Zusammen mit seinen Erzähler-Freunden Martin Ellroth und Gidon Horowitz bereichert er seit Jahren regelmäßig den Spielplan mit Erzähl-Abenden, zu denen sich mittlerweile eine feste große Zuhörer-Schar gebildet hat.
Heinz von Neuenstein hat sich seit seinem 12. Lebensjahr den mannheimer puppenspielen verschrieben. Er begann zunächst als Helfer "unterhalb" der Spielleiste, wurde dann Spieler kleinerer und zunehmend größerer Rollen sowie Souffleur bzw. Beleuchter. Figurengestalten, Dialogschreiben und Inszenierungsarbeiten waren und sind seine weiteren Schwerpunkte. Nach über 25 Jahren im Spieler- und Werkstattensemble wagte sich im Jahr 1993 an das Solospiel in offener Spielweise, das ihn bis heute nicht mehr loslässt. Mit den Bremer Stadtmusikanten kehrt er aber gerne wieder, zusammen mit Niko Vakalakis, zur Guckkastenbühne zurück; die Besonderheit hierbei: Die zwei höhenversetzten Ebenen.
Niko Vakalakis kam im Jahr 1989 aufgrund der Bekanntschaft seines Vaters mit Heinz von Neuenstein zum Puppentheater. Er erinnert sich noch an einen Puppenbaukurs, der ihn für mehrere Tage in die Werkstatt führte und der in ihm die Begeisterung für die Welt des Figurenspiels weckte. Mittlerweile ist das Theater auch für ihn zur zweiten Heimat geworden, hat er sich doch im Lauf der Jahre in der Werkstatt, auf der Bühne und im gesamten TheaterBereich eingebracht. Spielte er zuerst im Ensemble beim „Hasenhirten“ und im „Faust“, so agiert er nun in Kooperation mit Heinz von Neuenstein mit großer Leidenschaft seit September 2013 in den „Bremer Stadtmusikanten“.
Otto Barth, seit den 1980er dabei und schon seit mehreren Jahren in „Puppentheater-Pension“, zieht es immer noch regelmäßig zu den wöchentlichen Arbeitstreffen, wo er als Vierter die drei Hauptverantwortlichen gerne unterstützt. Und dabei erinnert man sich nicht nur an viele gemeinsame Unternehmungen wie z.B. die Inszenierung „Das Puppenspiel vom Doktor Faust“, sondern fasst auch beherzt akut anliegende Arbeiten an…
Elly von Neuenstein lernte das Puppentheater sozusagen schon in der pränatalen Phase kennen und verbrachte anschließend so manche Stunde hinter den Kulissen, in denen ihre Eltern spielten. Viele Freundinnen und Freunde zog sie zu den damals ins Leben gerufenen Knirpse- Vorstellungen mit ins Theater. Sogar Ellys Tochter Nora hilft mittlerweile schon gern einmal beim Karten-Verkaufen…
Anna von Neuenstein wuchs bereits in allerjüngsten Jahren in die Welt der Figuren hinein. Doch als sie dann nach unzähligen Besuchen von Vorstellungen die verschiedensten Texte der einzelnen Inszenierungen nahezu auswendig kannte, blieb sie zunehmend lieber mit der großen Schwester und dem jüngeren Bruder bei der Babysitterin zu Hause. Das temporäre Lieblingsbuch der damals Dreijährigen steht im Übrigen auch heute noch auf dem Spielplan – zuweilen sogar mit Anna als Mitspielerin: Nach Jahren der „duldsam-interessierten“ Begleitung des Hobbys der Eltern bzw. des Vaters eroberten sich Elly und Anna das Puppentheater noch einmal neu: Der Schwerpunkt liegt heute im Mittun an der Vorstellungskasse oder eben "hinter den Kulissen" im gemeinsamen Spiel mit dem Papa.
Das Mondschaf“ erweitert als Gast-im-Haus das Angebot der mannheimer puppenspiele und bietet mit eigenen Interpretationen von Märchenstoffen ebenfalls anspruchsvolle Unterhaltung. So hat sich eine verlässliche Partnerschaft entwickelt, die zuweilen auch recht unterschiedliche Publikumsgruppen anspricht.
Und letztlich:
Das Publikum der mannheimer puppenspiele. Es ist naturgemäß zum großen Teil sehr jung - immer noch gerne begleitet von Eltern und Großeltern, von denen etliche selbst ureigene Erinnerungen an Besuche in den Kellerräumen der Puppenspiele haben; irgendwie wurden Theaterschaffende und Besucher einfach zusammen (etwas) älter und halten auf diese Weise die Inszenierungen am Leben…

Wir machen gerne Theater für SIE!