Mathilde und das Gespenst


Mathilde, die mit ihren Tieren in einem alten Bauernhof lebt, hat nachts - immer des Nachts ! -Ärger mit einem Gespenst: Dieses macht solchen Lärm, dass Mathilde kein Auge zumachen kann. Sie will es unbedingt loswerden, weiß nicht genau wie und findet schließlich nach vielen Versuchen doch eine Lösung. Allerdings eine andere als eigentlich erwartet. Eine Aufführung für die Kleinen - so gar nicht zum Gruseln . . . .
Für Kinder ab 3 Jahren

Pressebericht

Mathilde und das Gespenst, 1990

Ein lästiger Kobold

Seit über drei Jahren gibt es sie, die „Knirpse-Vorstellungen“ für die drei- bis fünfjährigen Kinder. Die Stücke dauern nur jeweils eine gute halbe Stunde. Die Puppenspieler sind mit ihren Puppen vor der Bühne präsent und fügen so, für die Kinder sichtbar, Mimik und Gestik zur Bewegung der Puppen hinzu.

Mathilde und das Gespenst“ wurde nach einem Taschenbuch des Amerikaners Wilson Gage entwickelt. Die Vorlaufphase war länger als bei den Mannheimer Puppenspielen üblich, weil die Autorenrechte in diesem Fall nicht ganz leicht zu bekommen waren. Was lange währt, wird endlich gut:

Das kleine Stückchen präsentierte sich am Sonntag künstlerisch voll ausgereift, es ist schlicht ohne Simplizität, einfallsreich und humorvoll. Mit dem ruhigen Gang der Erzählung, dem Charme und Humor der szenischen Einfälle zeigen die Mannheimer hohes Niveau eines kindgemäßen Puppenspiels. Nichts fehlt hier, nichts ist überflüssig, nichts abgegriffen, alles ist gut verständlich und lebendig. (Rhpf 24.10.1990)